Vers 2:9 — Kreuzzügler
Es ist geschehen. Eir und Yul zehren vom Leichnam des Leviathans. Xivu Arath hat aus der gepfählten Leiche des Chroma-Admirals einen Tempel gemacht. Unter uns durchzieht das schwarze Gift Savathûns das Heimatmeer der Ammoniten. Ihre Schreie erhallen in der Leere.
Der Reisende ist geflohen.
Verstehst du, Auryx? Erregt dich das Geheimnis, Savathûn? Ergötzt du dich am Rand dieser Wahrheit, Xivu Arath? Seht ihr die wunderbare Form?
Die Ammoniten besetzten einen Teil der Wirklichkeit. Sie erschlichen sich ihre Existenz durch falsche Bedingungen, wurden glücklich und fett, hüllten sich in süße Lügen und Apokryphen. Sie sagten: „Wir sind friedlich und gut, wir fügen niemandem Schaden zu.“
Ihr goldenes Zeitalter war ein Geschwür.
Sie taten nichts, um den Lauf des Lebens voranzubringen. Sie verschwendeten Zeit und Materie und Gedanken an dieses solipsistische, sinnlose Streben nach Sicherheit. Sie isolierten sich vom Tod und bildeten eine regressive Tasche voll nutzloser Stabilität. Dabei hätten sie dabei helfen können, das Universum zu seiner finalen, perfekten Form zu bringen!
Und euer Volk litt in der Tiefe. Ihr seid der Existenz würdiger geworden als die Ammoniten. Ihr habt es bewiesen.
Seht euch den Himmel an. Seht den großen Graben, die Kampflinien des kosmischen Krieges. Wir sind der Wurm, euer Gott, doch wir sind nicht die Tiefe selbst. Wir bewegen uns nur darin. Und ihr solltet es auch. Ihr solltet sie bewundern und studieren und bei ihrem Übergang erschaudern.
Wirst du deine Gedanken in die Jahrtausende erheben, Auryx? Wirst du deinen Willen der Befreiung des Universums unterwerfen und mit uns in den Krieg gegen den Himmel ziehen?
Wir brauchen Streiter. Kreuzzügler. Hilf uns, das Universum zu retten. Hilf uns, das zu vernichten, was jegliche Hoffnung zerstören würde. Du bist durch deinen Eid an diese Aufgabe gebunden. Durch den Bund des Wurms.
Und du bist durch Eid dazu verpflichtet, Taox zu töten. Wo immer sie sich versteckt hat.