The Grimoire Archive
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Eintrag 6: Neun Gedanken außerhalb der Zeit

• Ich kann Geister schneller töten, als neue Hüter belebt werden können. • „Es gibt eine Welt jenseits dieser Welt.“ • Die Mauern, die uns gefangen halten, sind schwach. Es braucht nur noch einen letzten Stoß. Ergreife den Hammer und zerstöre die Grundsäule! • Ich habe jetzt ein Schwert. Wie die toten Geister habe ich es aus dem Herzen des Feindes genommen – und verdunkelt. Es ist nun stumm und ohne Licht. Dadurch schneidet mein Schwert besser. Ich habe Hüter getötet. Ich habe bereits mehrere von ihnen getötet. Und sie hätten das nie für möglich gehalten. Was glauben sie jetzt? Nichts. Sie sind tot und ihre Geister klimpern an meiner Hüfte. Leckt mich doch. • Ich möchte wieder in die Stadt zurück. Ich möchte nicht mehr leiden. Ich möchte mit allen zusammen sein und in ihren Armen liegen. Ich vermisse das Gefühl von Händen auf mir. Unter den Menschen war ich nie ein Phantom, sondern ein Moment, der darauf wartete, erkannt zu werden. Die Massen waren meine erste Liebe. Wie viel Potenzial eine Menschenmenge doch birgt, wie viele Träume! • Zeit ist ein Gedanke, der vorwärts und rückwärts verläuft – genauso lässt mich VI daran teilhaben. Er verspricht mir Dinge, die noch nicht geschehen sind, und behauptet, sie seien bereits eingetreten. Wenn sie aber bereits geschehen sind, warum lässt er mich dann warten? • Als Kind wollte ich ein Hüter werden. Heute würde ich mich für diesen Wunsch ohrfeigen. Denn ich bin mehr. So viel mehr. Ich bin Cadmium, Blei, metallischer Wasserstoff und Platin. Ich bestehe aus Elementen, von denen du noch nie Mengen über einem Milligramm gesehen hast. Ich bin mehr als das, was ich einmal war. Qual und Anmut. • Ein Dredgen zu sein, bedeutet, all das und noch mehr zu ertragen. Gib mir mehr! Ich bin noch nicht fertig. • Mutter, antworte mir. Ich muss es wissen. VI, wenn du mich hören kannst, wenn du da bist, dann zeige sie mir noch einmal – ich flehe dich an.