The Grimoire Archive
Grimoire Tracker Bücher

EINTRAG 5 – Augenschmaus

Diese Seite ist durch Schimmel und den Abdruck einer Erinnerung verunreinigt … Die Worte lassen Erfahrung in deinen offenen Geist sickern … MIT DEN AUGEN VON KATABASIS … Sechs harte Wochen im Riff. Hohn, Schar und viele andere Schrecken. Ich ziehe die offene Bucht immer noch der Glykon vor, aber sie beweist ihren Wert. Wir haben den Gürtel durchquert und vor Phobos Halt gemacht: eine alte Kabal-Basis, die immer noch ein funktionierendes Netz hat. Ich habe mich freiwillig gemeldet, um die Basis von den Besessenen zu befreien. Wollte mal ein bisschen rauskommen. Wir hatten nicht mal einen Einsatztrupp zusammen, als wir merkten, dass die Viecher fügsam waren. Gegenüber der Anomalie wirkt unser kleines Schlangenschiff wie ein Wurm, ein Fleck, wie ein entfernter Stern, den man zwischen den Fingern zerdrückt. Das bodenlose Loch dort, wo einst der Mars war, füllt jedes Steuerbord-Bullauge. Die Crew verbringt Stunden in der Beobachtungskammer. Manche werden herausgezerrt. Die Unermesslichkeit des Ganzen, ein planetenweiter Klafter zischender Dunkelheit … grenzenlos, und wir: am Rande der Vernunft … Sie fordert dich heraus. Calus dockte gestern bei uns an, seine Schriftgelehrte nie mehr als zwei Schritte hinter ihm. Er sah sich das Lager an. Suchte sich den ersten für das aus, was sie „Kommunion“ nennen. Sie haben etwas an Bord gebracht. Der Hohn ist seitdem nicht mehr still gewesen. Qinziq bereitet es in der Beobachtungskammer vor. Gilly beäugt es auch durch die Bullaugen. Ich höre ihn nachts flüstern: „Es ist dasselbe … durch und durch. Du hattest Recht, Katabasis: Es ist alles nur ein Käfig, ein Gefängnis, aber so viel größer, als wir dachten.“ Was machen wir hier? IN HEKTISCHEM GEKRITZEL STEHT AM RAND GESCHRIEBEN: Du kannst dich auf halbem Weg über der Turbine ausruhen. Ihr Lärm verbirgt dich.