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Mikaela Julaha

GESUNDHEITSMINISTERIUM VON NEOMUNA PATIENTEN-NR. MLJULAHA00027.1395 DATUM //FEHLER/ AUDIO-ABSCHRIFT | VERTRAULICH AMMA JULAHA: Mama! MIKAELA JULAHA: Hey, meine Kleine. Uff! AMMA J.: Wir haben dich im Feed gesehen. Du warst großartig! Tut dein Arm weh? MIKAELA J.: Das alte Ding? Nö, die Ärztin sagt, es sollte wieder nachwachsen. Vielleicht in ein paar Tagen. DR. SOFIA GUO: Sogar eher schon in den nächsten vierundzwanzig Stunden. Deine ungewöhnliche Naniten-Kolonie scheint Reparationen mit jedem Durchlauf besser zu koordinieren. S. GUO: Und ich habe Krankenpfleger Chakwas gebeten, niemanden hier reinzulassen. MIKAELA J.: Nach sieben Jahren hast du immer noch nicht verstanden, dass kein Krankenpfleger dieses Mädchen von irgendwas abhalten kann? S. GUO: In Ordnung, es ist zwar schön, dich zu sehen, Amma, aber bitte warte im Aufenthaltsraum. Ich würde gern allein mit deiner Mutter sprechen. MIKAELA J.: Ich will, dass sie dabei bleibt. S. GUO: Bist du sicher? //UNVERSTÄNDLICH S. GUO: Mikaela, es gibt immer noch sehr viel nach dem Unfall, das wir nicht verstehen. Deine Naniten-Kolonie und die Proben, die wir entnommen haben, sind sehr stark. Deine CloudArk-Knoten tun nach wie vor, was auch immer sie tun. Selbst deine ursprüngliche Assistiv-Fassung ist unversehrt, obwohl wir sie alle fünf Jahre austauschen sollten. MIKAELA J.: Aber? S. GUO: Aber all das ist eine Belastung für deine organischen Teile. Der menschliche Körper war nie darauf ausgelegt, so schnell zu heilen oder an solche Grenzen zu gehen … AMMA J.: Nein … S. GUO: Es hat sich Mikro-Narbengewebe rund um deine Leber, Nieren, Milz, dein Herz und dein Gehirn … MIKAELA J.: Die großen fünf. S. GUO: Wenn ich herausfinde, wie ich deine Naniten-Kolonie lange genug unterdrücken kann, um zu operieren, können wir mit dem Ersetzen der … MIKAELA J.: Und wenn das nicht geht? //UNVERSTÄNDLICH S. GUO: Acht Monate. Vielleicht zehn, wenn du dich von der Front fernhältst. AMMA J.: Mama, nein. MIKAELA J.: Hey, meine Kleine, komm mal her. AMMA J.: Du darfst nicht sterben. MIKAELA J.: Sterben ist ein Teil des Lebens, durch den alle durch müssen. Eigentlich ein langweiliger Teil. Ich hätte schon vor langer Zeit sterben sollen. Aber ich habe noch ein paar Jahre mehr bekommen, um dir beim Aufwachsen zuzusehen, deinen Papa zu lieben, und, mein Schatz, um Menschen zu retten. AMMA J.: Ich brauche dich. MIKAELA J.: Du brauchst mich nicht. Du hast in dir drin eine bessere Mama, die aus all den schönen Erinnerungen besteht. Diese Mama wird immer für dich da sein, wenn du sie brauchst. AMMA J.: Kann ich … AMMA J.: Kann ich noch ein bisschen hier bei dir bleiben? MIKAELA J.: Ich wünsche mir nichts in der Welt mehr als das, mein Herz.