Gerechtfertigte Mittel
„Der Vagabund war nicht immer mein Ziel.“
„Eigentlich wurde ich erst auf ihn aufmerksam, als er sich bei denen aufhielt, die ich Beute nenne.“
„Davor existierte er nur als Gerücht – der seltsame Lichtträger, der sich über den Rand des Systems hinaus begab, der einsame Wanderer, der nur laut reduzierender, moderner Definition ein ‚Hüter‘ war. Er hatte einen Geist. Er war vom Licht berührt. Aber seine Motivation war seine persönliche – manche würden es selbstsüchtig nennen und ich müsste zustimmen. Was die Pflicht und Hingabe betrifft, seine Gaben zum Wohle der Menschheit einzusetzen? Nicht sein Ding. Verdammt sei die Stadt. Verdammt sei der Reisende. Verdammt sei das Licht.“
„Wodurch seine Annäherung an den Turm und sein neu gefundenes Wohlwollen nur um so ... merkwürdiger wirken.“
„Ich habe seine Spur verloren, als der Reisende verstummte. Könnte sein, dass diese getrennte Verbindung ihn zurückzog. Falls dem so ist, bezweifle ich, dass er es zugeben würde. Aber er ist da – nicht willkommen, aber voller Überredungskunst. Ich kann nicht behaupten, dass ich mich deswegen unwohl fühle.“
„Es gab – so viel ist klar – eine Zeit, da hätte ich ihn eine Bedrohung genannt. Es gab eine Zeit, da hätte ich ihm für den Weg, den er eingeschlagen hat, ein Ende setzen wollen. Aber heutzutage liegen die Dinge nicht so einfach. Ghaul hat uns das gelehrt. Und auch wenn ich immer noch plane, diejenigen zu bestrafen, die die Regeln verletzt haben, so sehe ich doch den Wert in gewissen ... Risiken.“
„Dieses Gambit – das seltsame kleine Spiel des Vagabunden – könnte ein solches sein.“
„Man muss sehr genau beobachten, ob der Zweck die Mittel heiligt, aber ich habe das Gefühl, dass unser neuer ‚Freund‘ ein notwendiger Katalysator sein könnte. Und falls nicht ...“
„... gibt er immer noch einen ansehnlichen Köder ab.“
—Beobachtungen eines Abtrünnigen über einen Vagabunden