The Grimoire Archive
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Kapitel 2

Glint beobachtete, wie die Teenager in ein verlassenes Gebäude rannten und schwebte ihnen hinterher. Die Lichtstrahlen der untergehenden Sonne drangen durch die Fenster herein, sodass Glint auch ohne eigenes Licht den richtigen Weg finden konnte. Er hielt sich im Schatten und bahnte sich durch die Trümmerhaufen, vorbei an halbfertigen Wandmalereien, bis er den Raum fand, den die Strolche als ihr Versteck auserkoren hatten. Beim Eintreten bemerkte er eine Sammlung von merkwürdigen Fundstücken, die er nicht genau zuordnen konnte. Seine Aufmerksamkeit erregte jedoch zuerst ein unbekanntes Buch in den Händen eines der Teenager. Es sah aus, als wäre es zusammengeklebt. Seiten von unterschiedlicher Druckqualität und Farbe waren wahllos angeordnet, ähnlich einem missglückten Kunstprojekt. „Nein, nein, der Kürbis muss in die Mitte, Cash“, sagte das junge Erwachten-Mädchen verärgert. Glint nahm „Cash“ ins Visier. Der Menschenjunge schnitt eine herablassende Grimasse, verschob den Kürbis aber trotzdem. Mit seinen herausgeschnitzten Augen und den scharfen Zähnen entsprach dieser dem, was Glint über die Kopflosen wusste. Zum Glück war kein Glühen zu sehen, immer ein gutes Zeichen. Um nicht entdeckt zu werden, versteckte er sich hinter einer Kiste und musterte weiterhin den Raum, während sich die Teenager über ihr „Ritual“ zankten.