Kapitel 7
„Was hat denn ein Geist hier zu suchen, verdammt noch mal?!“, rief Cash. Alle waren mit einem schmerzhaften Ächzen wieder auf den Beinen. Sie sahen sich um, während sie sich die Hände abrieben und auf Verletzungen untersuchten.
„Warte“, befahl Melii. Glint schwebte näher an sie heran und die Augen der Eliksni weiteten sich. „Das ist nicht nur irgendein Geist, du Schwachkopf! Das ist der Geist der Jäger-Vorhut!“
„Glint?“, fragte Nirysk. Melii nickte. Das Kerzenlicht tanzte neben ihnen auf Rheas blassvioletten Armen, die sie schützend vor dem Buch verschränkt hatte.
„Das beantwortet nicht meine Frage“, sagte sie trotzig.
„Ich könnte euch dasselbe fragen“, erwiderte Glint. Er schaute sie alle der Reihe nach an, aber sein Blick wanderte immer wieder zu dem Buch zurück. Selbst aus der Ferne sah es nach nichts Besonderem aus. „Was in aller Welt hattet ihr eigentlich vor? Einen Kopflosen beschwören?“
„Was? Nee! Das ist doch lächerlich“, kreischte Rhea. „Das geht gar nicht, das weiß doch jeder.“
„Ja, eben“, warf Cash ein. „Wir wollten mit den Toten sprechen.“
Glint blinzelte nur.