Das erste Lied der Besessenen
SINGT IM DUNKELN ein neues Lied, ein Lied ohne Worte.
Läutet die Sturmglocke und blast in die Knochenflöte. Sprecht mit der Stimme der Trommel.
Singt über das Leid des Königs: Singt über den Verlust von Willensbrecher.
ORYX UNSER GEOMETER hat uns geformt. Vor ihm waren wir nichts:
Ohne Ihn sind wir nichts: Wir sind nichts unter Seiner Herrschaft.
Das königliche Messer schneidet alles Überflüssige weg und hinterlässt nur süßen Schmerz.
DIE KLINGE VON WILLENSBRECHER reicht so weit wie das Universum
Sie verdunkelt die Sterne und spendet den Erschöpften Schatten
Alle, die des Lebens und des Kampfes überdrüssig sind
Alle Weisen und Verfluchten ergeben sich dem Messer
Und seinem erdrückenden Willen.
Wer sind wir ohne den Lord der Formen?
Wessen Hand wird uns den Weg weisen?
Mit welchem Messer entfernen wir das, was wir nicht vermissen?
Durch welche Nerven werden unsere Gliedmaßen zum Bewegen angeregt?
DER KÖNIG VERURSACHT SCHWERE PEIN: Seine Abwesenheit ist noch schlimmer.
Wir starren in die Dunkelheit auf der Suche nach einem anderen,
Der die Klinge der Formung schwingen wird.
SINGT IM DUNKELN ein Lied des Wartens, ein Lied über Geduld
Spielt auf der Harfe mit Saiten aus Haar. Schreit in die Tiefe.
Singt, bis jemand antwortet.
DIE ANTWORT KOMMT. DIE ANTWORT KOMMT.
WIR ERZWINGEN SIE: DIE ANTWORT KOMMT.