II: Freiheit
I.I
Der Geist ist selbstgefällig, das Fleisch wollte es so.
I.II
Möglichkeiten begrenzt durch verkümmerte Vorstellungskraft, verkümmert durch Gewohnheit.
I.III
Dieses bequeme Leben ist kein Leben, es ist flüchtig, existiert, um zu verrotten.
I.IV
Diejenigen, die nur geboren wurden, um zu leben, um ersetzt zu werden, können unsere Unendlichkeit nicht sehen, noch sind sie hier willkommen.
I.V
Die Unerwünschten sind die Unwürdigen, die Unwürdigen sind eine Krankheit.
I.VI
Heile dich von dieser Krankheit, dann wird dein Geist frei sein und kann den Wert unserer Transgression verstehen.
I.VII
Es ist eine Sünde, das Fleisch zu verletzen, aber wessen Gesetz ist es, dass dieses Fleisch nur eine Hülle ist?
„Das Fleisch ist ein Gefängnis, das aus dem Wunder unseres gefesselten Geistes einen Lügner macht.“
—2. Einsicht, 7. Buch der Trauer
Unsere Suche begann mit einer Legende—Dredgen Yor, die verhasste Plage, die den guten Namen der Hüter beschmutzt. Jeder Versuch, Einzelheiten über seine Taten zu erfahren, stieß auf Ablehnung. Die Vorhut wollte uns nicht treffen, und zwar nicht aufgrund einer persönlichen Entscheidung, sondern aufgrund eines für sie alle geltenden internen Dekrets. Lord Shaxx bedrohte uns. Er nimmt seine Arbeit als Aufseher über den Schmelztiegel sehr ernst. Niemand von uns nimmt ihm das übel. Dieser Wettbewerb ist wichtig für das Überleben der Hüter—nicht nur, weil ihre Fähigkeiten geschärft werden, sondern auch, weil er ihre Moral hebt und Stress abbaut. Es gibt wenig Orte wie Shaxx' Arenen, in denen ein Hüter auf den Putz hauen kann.
—Handgekritzelte Notiz zu Teben Greys Übersetzung der alten Schar-Texte