13: Ränder Teil II
„Ich freue mich, dich hier zu sehen. Kann ich mich setzen?“ sagte er.
Süßlicher Lärm. Der Steingarten ist präsent. Er ist präsent.
Der Reisende, ein Monarch vor trostloser, dämmriger Tinte.
„Nur zu.“ Osiris steht.
„Bleib.“
Osiris hält inne. Er wendet sich dem Sprecher zu. Das Licht des Reisenden leuchtet auf der knochenweißen Hülle seiner Maske. „Wird etwas gebraucht?“
„Es ist so viel Aktivität in der Stadt. Ich spüre, dass es zu lange her ist, seit wir zuletzt geredet haben.“
Osiris bleibt still. Er blickt zum Reisenden.
Ich spüre eine Bedrohnung aufziehen.
„Was bereitet dir Sorgen?“ Der Sprecher tritt auf Osiris zu.
Osiris atmet scharf ein. „Hast du meine Berichte gelesen?“
„Natürlich.“ Der Sprecher nimmt eine entspanntere Haltung an. „Ich schätze deinen Rat.“
„Wir waren so nah dran. Nur einen Moment am falschen Ort.“ Osiris sieht den Sprecher an.
Der Sprecher nickt. „Ja. Aber das Licht hat dir den Weg gewiesen.“
Eine Henkersschlinge, die auf einen falschen Schritt wartet.
„Ich habe den Reisenden bei den Sechs Fronten nicht gesehen.“
Der Reisende lässt Osiris klein erscheinen. „Doch, das hast du, mein Sohn. Er war in dem Feuer, das deine Brüder und Schwestern gerettet hat. Er war in den Arkus-Blitzen, die ihre Armeen niedergerissen haben. Die violetten Schilde, die die Linie gehalten haben—“
„Verkläre diese Bürde nicht. Wir führen eine Waffe.“
Der Sprecher schüttelt den Kopf. „Das Licht führt dich, Osiris. Du bist, was du daraus machst. Eine ruhmreiche Erweiterung seiner Herrlichkeit, auf vielerlei Art.“
Osiris Worte kommen schnell: „Dann wäre es gut, wenn er deutlich spricht. Um mich besser zu leiten.“
Der Sprecher neigt den Kopf. „Ohne eigenen Willen? Dann wäre er nicht besser als die Dunkelheit.“
„Ich bitte nur um Führung. Wir spielen ein gefährliches Spiel.“ Osiris klingt betrübt.
Wieder majestätisch deutet der Sprecher zum Steingarten. „Setzt du dich mit mir?“