Kapitel 4
„Die Süßigkeiten gehören mir. Zwing mich nicht dazu, das zu wiederholen.“
Immaru drehte sich um und sah einen anderen Geist, der schnell zu den Süßigkeiten flog, die unter ihm auf dem Boden lagen.
„Du – was trägst du denn da? Du hast deine Hülle in … Menschennahrung getunkt?!“, rief Immaru angewidert.
Der andere Geist seufzte. „Das ist eine Karamell-Apfel-Hülle, du Tölpel. Wenn du dich auskennen würdest, wüsstest du, wie besonders sie ist.“
„Sieht klebrig aus.“
„Es ist eine Köst-lich-keit. Schau dir nur die elegante Verzierung aus Karamellstücken an“, sagte sie und drehte sich um die eigene Achse.
„Falls du deine Selbstachtung noch nicht verloren hast, dann erlaube mir, mich an deiner Stelle zu schämen“, gab er zurück.
Ihre Iris verengte sich, als sie sich Immarus Hülle ansah. „Pff. Ich bin überrascht, dass dein Hüter dich noch nicht wie eine Zitrone zerquetscht hat“, schnaubte sie.
„Ich hab keinen Hüter“, sagte Immaru trotzig.
Der andere Geist schwebte auf ihn zu. „Warte, du hast auch keinen Partner? Ich wusste ja, dass es da draußen noch mehr von uns …“
„Fröhliches Festival der Verlorenen, Freunde!“
„Oh nein“, stöhnten Immaru und der andere Geist zeitgleich, als Glint heiter auf sie zukam.