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Kupierung

„Am Ende ehrlos“, keucht der ehemalige Kell der Könige. „Treulos und falsch. Der Wille deiner Schwester hat uns von der Großen Maschine ferngehalten, Uldren Sov. Sie hat die Wölfe mit dem Recht adliger Abstammung herausgefordert. Aber du ... du schleichst im Schatten und Dreck herum. Du versteckst dich hinter deinen Blessuren wie ein Geächteter.“ „Witzig, dass du das erwähnst“, spottet Uldren. Er weiß, dass er spottet, aber dieses wertlose Ding hat es verdient. Was hat der Kell der Könige eigentlich gewollt? Er wollte den Weg zurück einschlagen. Mehr Servitoren. Mehr Maschinen. Mehr von der Vergangenheit. Uldren erkennt jetzt, dass Auslöschung erst der Anfang ist: dass die Knochen von dem, was man wird, mächtiger handeln können als das Fleisch, das man zurücklässt. „Fokrul.“ Zerschmetterte Servitoren und tote Gefallene zeichnen sich in den äthergefrosteten Hügeln hinter Fokrul ab. Er kommt leise vor, plump, erschreckend, durch seine Kopfbedeckung sieht man das Licht des Feuers wie ein Gitter aus Schatten und Rauch. Er trägt zwei Schockdolche. „Wir sind die letzten unserer Art“, sagt Uldren zu dem Kell. „Meine Schwester ist weg. Ebenso wie die Idee eurer Großen Maschine. Der Unterschied zwischen uns?“ Er lehnt sich vor und zischt „Meine Schwester wird zurückkommen.“ Mit vier schnellen Schnitten kupiert der Archon der Hohn-Barone den Kell der Könige. Uldren reißt das Siegel des Hauses der Könige ab, das am Gürtel des neuen Geächteten hängt, und hält es in die Höhe, damit alle es sehen können. „Die Könige sind tot.“ „Lang lebe der König“, knurrt Fokrul ehrfürchtig.