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Befreit

Ich weiß, was als Nächstes geschah. Ich muss es nicht noch einmal sehen. (Ich zerreiße Mutters Fleisch). Hörst du mich nicht?! (Ich entferne Vaters Kopf von seinem Hals.) Das ist Wahnsinn! (Niemand entkommt meinem Zorn. Nicht einmal die Kleinen. Nicht einmal Zivilisten. Die Stadt sieht erschrocken zu. Sie wissen, was ich bin.) Das muss aufhören! (Ihre Gesichter strahlen nur Erleichterung aus.) Aufhören!!! (Ihre Gesichter strahlen nur Erleichterung aus.) ICH BEFEHLE ES DIR! (Ihre Gesichter strahlen nur Erleichterung aus.) AHHHHH! (Die Saphir-Sonne explodiert.) BITTE! (Lubrae zersplittert. Lubrae zerbricht. Lubrae stürzt. Was habe ich getan?) ICH KANN NICHT … (Dein Lapis. Meine Glefe.) —-Erlebe es erneut.—- NEEEEIIN … (Sie haben sich gegen mich gewandt – mein Regime. Sie sind durch meine Hand gestorben – mein Clan. Sie nennen mich ein Monster. Sie haben mich in einen Käfig gesteckt. Sie wollen meine Hinrichtung. Aber dein Lapis – ich sehe ihn, auch wenn sie dich mir weggenommen haben.) (Du führst meine Hand. Du befreist mich von diesen Ketten. Du findest mich wieder. Du gibst mir meine Glefe zurück – nicht mehr Rheliks Fluch. Sie dient nur noch einem letzten Zweck: Lubraes Ruin. (Ein zersprungener Himmel. Ein sich krümmender Planet. Unsere Existenz, gestürzt.) (Ihre Torheit war ihre geplante Erlösung. Licht von der Saphir-Sonne selbst abzuzweigen. Ich benutze deinen Lapis. Setze ihre Technologie gegen sie ein wie eine Pistole mit Fehlzündung.) (Nachdem ich ihnen diente. Sie beschützte. Für sie kämpfte. Für sie litt.) (Ein zersprungener Himmel. Ein sich krümmender Planet. Der zerrissen wird.) (Ein einziger Bewohner von Lubrae bleibt – ich. Aber nicht lange. Was habe ich getan? Ich starre in den Abgrund. Er hat sich geöffnet – wirklich geöffnet –, um mir zu zeigen, was darunter liegt: Tod. Ich lasse deinen Lapis fallen. Ich lasse Lubraes Ruin fallen. Ich lasse mich hinabfallen. Und dann … dann bin ich … und dann bin ich …) —————————————————————————————————————————————- Hier. Mit dir. Mein … Zeuge. —-Und was fühlst du jetzt? So ganz ohne Familie. Ohne das Regime. Ohne Lubrae. Was fühlst du hier, in unserer Umarmung, jetzt wo sie fort sind und du zurückgeblieben bist?—- Rhulk öffnet seine Augen. Kriecht aus der geschwärzten Lösung hervor, die ihn die ganze Zeit umgab. Kommt aus der Wand aus obsidianartigem Miasma hervor, um seinen Lapis zu finden. Um Lubraes Ruin zu finden. Er nimmt sie und erhebt sich. —-Was fühlst du, gutes Kind?—- „Erleichterung.“