Beklagt
Ich hätte sterben sollen.
—-Und doch war es dort in der Finsternis des Abgrunds, wo du wirklich zum Leben erwacht bist.—-
(Ich liege auf dem sumpfigen, felsigen Boden. Der Abgrund ist also nicht endlos. Die zornigen Geräusche der unkontrollierten Natur kommen näher. Hier unten ist es dunkel. Und in der Dunkelheit gedeihen sie. Ich bin … gebrochen.)
(—-Und jetzt bist du ungebrochen.—-)
(Ich bin … ungebrochen. Ich sehe deinen Lapis. Er entwaffnet die Bestien, die es gewagt haben, sich zu nähern. Ihr Fleisch schmilzt in deiner Präsenz.)
(—-Und wir sehen dich.—-)
(Ich stehe auf. Gebrochen und ungebrochen. Was ist dieses Ding, das Leben schenkt?)
(—-Wir sind eine Chance.—-)
(Und ich bin?)
(—-Ruin.—-)
(Und was ist meine Aufgabe?)
(—-Ruin.—-)
(Deine Stimme verstummt, aber dein Lapis bleibt – er ist mir vertraut. Wie unsere Schattensonne.)
(Rheliks Fluch liegt in der Nähe, in zwei Teile zerbrochen. Mit deinem Lapis fügst du sie wieder zu einem Ganzen zusammen. Die Waffe ist nun mehr als zuvor, als würde ihr der Zorn rachsüchtiger Götter innewohnen.)
(Weit über mir sehe ich die Achse zwischen unserer strahlenden Stadt Lubrae und unserer schattigen Wildnis. Mein Clan muss die Stadt bereits erreicht haben.)
(Ich stecke deinen Lapis ein, ehe ich meine Glefe in die Mauer ramme, die mich von meiner Rache trennt. Ich erhebe mich mit einer Hand am Schiefer. Ein weiterer Stoß der Glefe, der mich meinem Ziel noch näher bringt.)
(Keine Versuche mehr. Kein Zögern mehr. Keine Schwäche mehr.)