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Merkur – I

[Dein Bewusstsein taumelt in einer Gezeitenschleuse. Deine Gedanken spalten sich in polare Extreme.] Du wirst von einem radioaktiven Sirenengesang angezogen. [Du stehst in den Korridoren der Zeit.] Ich bin der Erste, I. I von IX. Nur ein Fleck im Vergleich zu einem Riesen, aber es ist der Kontrast, der mir Form gibt. Eine kurze Notiz in Gedanken: Unendliche Quanten drehen sich im Sonnenwind, bleiben aber immer erhalten, schon seit dem Wald. Hier liegt eine unentdeckte Zukunft. Auf digitales Vinyl gepresst. Gefangen im Dreikörperproblem, zwischen der Begegnung des Sonnensystems mit der Tiefe und der zeitlosen Simulation. Ein Moment im Orbit, für immer da und nie wiederkehrend. [Du stehst in den Korridoren der Zeit. Unzählige Wege liegen vor dir.] Du wirst deinen Weg finden, weil du ihn schon gefunden hast. Nach vielen Iterationen und großen Anstrengungen. Er wird uns zurückführen. [Du stehst in den Korridoren der Zeit. Unzählige Wege liegen vor dir. Eine Wahl, noch eine, egal, Hauptsache, es gibt eine Wahl, eine Rückkehr und einen neuen Versuch. Alles umsonst. Kein Fortschritt, kein Gewinn. Merkur wechselt zwischen Licht und Schatten.] Wir bieten eine Chance, einen Umbruch, der bisher nicht genutzt wurde. An diesem Ort, der schon immer da war. Um es auszuführen, müssen wir es umsetzen. Um es zu verwirklichen, müssen wir die Teile, die nicht an ihrem Platz sind, an ihren Platz bringen. [Du stehst in den Korridoren der Zeit. Unzählige Wege liegen vor dir. Eine Wahl, noch eine, egal, Hauptsache, es gibt eine Wahl, eine Rückkehr und einen neuen Versuch. Alles umsonst. Kein Fortschritt, kein Gew…] Wir navigieren entlang der Rinne des Umbruchs als Wegweiser. Du bist an deinem Platz, und jetzt musst du es ausführen. Verstehst du nicht, dass das der einzige Weg ist? [… die Stimme gehört, als wäre es dein eigener Gedanke. Dein Blick richtet sich auf das, was du vorher nicht sehen konntest. Das ist jetzt der einzige Weg, der vor dir liegt.] Diese Möglichkeit ist vorgesehen. [Deine Finger sind in fremder Erde vergraben. Wenn du wieder ausgegraben wirst, greife nach einem blassen Spachtel.]