The Grimoire Archive
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Einträge 142, 143, 144

Eintrag 142 Mein Kopf ist geneigt, während ich mit einer solch neugierigen jungen Seele durch diese neue Welt wandle. Sie blickt häufig zum Himmel hinauf und heute wurden wir mit dem Anblick der ersten lebendigen Kreaturen seit langer Zeit belohnt. Ein Schmetterling. Sie verlor sich ganz in seiner Schönheit. Die Flügel flatterten an ihren hellen Augen vorbei und die Ruinen dieser Welt verblassten. Das erinnerte mich an Hugos „Vere Novo“. Ein Gedicht in dieser zerstörten Welt zu rezitieren, war eine echte Erlösung. Ich sagte ihr, dass sie so viel mit dieser wunderschönen, beflügelten Kreatur gemeinsam hatte. Schmetterlinge beginnen ihr Leben als etwa so Niedriges und werden dann zu mehr. Wenn eine von uns Tränen hätte, hätten wir vielleicht geweint. --- Eintrag 143 Heute dachte ich, gesehen zu haben, wie eine dieser kleinen Drohnen über uns flog. Wir sammelten Beeren und hielten die Augen nach noch mehr Schmetterlingen offen, als ich der Meinung war, dieses verdammte Ding aus dem Augenwinkel gesehen zu haben. Ich forderte sie auf, mir zu versprechen, dass sie – ganz gleich was auch passierte – ihnen nie vertrauen würde, falls sie sie erwischen würden. Niemals. --- Eintrag 144 Zurzeit sind die Tage und Nächte nicht leicht. Wir kommen abseits der Straßen nur langsam voran und gehen uns gegenseitig auf die Nerven. Sie bemerkte, dass „die anderen Leute von der Schwarzen Waffenkammer netter waren“. Ich schnauzte sie an, aber ... sie hat recht. Dieser Tage zumindest. Der ewige Fluss an Fragen hört nicht auf. Sie will wissen, warum sie etwas Besonderes ist. Warum wir sie hier brauchten. Wo sie herkam. Ich habe immer noch nicht den Mut, diese Fragen zu beantworten. Für mich ist es leichter, mein Gesicht in diesem Tagebuch zu vergraben oder so zu tun, als würde ich schlafen, als mich ihren Fragen zu stellen. Bis zum Meer haben wir immer noch einen weiten Weg vor uns.