Kapitel 11
Irgendwann fand Immaru Archie wieder, er lag eingerollt auf einer Decke im Anbau und schlief. Der Geist imitierte einen glottalen Laut, wie wenn sich jemand räuspert, und der Hund öffnete ein Auge.
„Weißt du, nach der ganzen Sache mit dem … Huhn … Ich hab gesehen, was du da oben gemacht hast. Mit den ganzen Hütern da im Hof, wie du sie um deine, ähm, Pfoten gewickelt hast. Du hast Talent“, sagte Immaru. „Und ich könnte wirklich deine Hilfe gebrauchen.“
Archie legte den Kopf schief und hörte weiter zu.
„Im Moment scheren sich diese Hüter um nichts anderes als Süßigkeiten – es hat sie so fest im Griff, und sie würden alles dafür tun. Also müssen wir die Kontrolle über die Süßigkeiten erlangen.“
Archie knurrte.
„Nicht, um den Hütern wehzutun“, sagte Immaru mit gespielter Aufrichtigkeit. „Nur, um ihnen zu helfen. Du willst doch … Ana helfen, oder? Sie in Sicherheit wissen?“
Archie dachte einen Augenblick lang darüber nach und bellte dann zustimmend. Ihr Pakt war besiegelt.